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Wenn am 08. Oktober 2023 die diesjährige Sonnensegel-Herbstausstellung mit Arbeiten von Olaf Wegewitz eröffnet wird, ist die Veranstaltung auch die Fortsetzung einer kleinen Traditionslinie der Galerie und der Verweis auf ein Stück DDR- Geschichte. Olaf Wegewitz ist nach Hans-Hendrik Grimmling und Frieder Heinze bereits der dritte Künstler des legendären 1. Herbstsalons in Leipzig (1984), der in der Galerie „Sonnensegel“ ausstellt.



„Sedimente“ nennt der Künstler seine Werkschau. Der Titel löst Assoziationen mit Begriffen wie Geschichtetes oder Bodensatz aus. Bedeutungen, wie sich senken und sich setzen, lassen sich aus dem Wortstamm ableiten. Auch Erfahrenes, Gedankliches muss sich setzen, bevor es sich in der spontanen Zeichnergeste oder im filigran geplanten Kunstprojekt neu manifestiert und dabei verschiedene Schichtungen bzw. Ebenen des Wechselverhältnisses von Mensch und Natur durchdringt. Für die Übersetzung des Gedachten in seine abstrahierte bis abstrakte Formensprache hat Olaf Wegewitz eine spezielle Mal- und Drucktechnik entwickelt. In Variation des klassischen Lichtdrucks setzt der Künstler die Farbe direkt auf mit Gelatine präparierte Malgründe, die den Druck einer Kleinauflage ermöglichen. Die ausgestellten Blätter zeigen die individuellen Transformationen des Naturvorbildes, das Denken und Fühlen von Olaf Wegewitz.

Humorvoll sollten sie sein, die vierzehn musikalischen Miniaturen, welche sich der französische Komponist Camille Saint- Saëns (1835 – 1921) für ein Faschingskonzert im Jahr 1886 ausdachte. Ein ganzes Bestiarium ließ er in seiner Komposition auftreten und versuchte charakteristische Tierlaute als Grundthema zu verarbeiten. Folgerichtig bekam das heitere musikalische Experiment den Namen „Karneval der Tiere“. Die zur Uraufführung eingeladenen Freunde des Komponisten erkannten aber sehr schnell, dass es Saint- Saëns nicht nur um die konzertante Charakterisierung von  Tieren ging, sondern dass er auch mehrfach den Kompositionsstil von Musikerkollegen parodierte. Was Camille Saint- Saëns nicht ahnen konnte, ist die Tatsache, dass sich die kleine musikalische Fingerübung zu seinen bekanntesten Stücken entwickeln sollte, die bis heute Erfolge in den  Konzertsälen der ganzen Welt feiert.                                                                                                                                                        Traditionell wird der Auftritt der Tiere durch kurze Texte eines Erzählers vorbereitet.  Auch Vicco von Bülow alias Loriot, der eine besondere Affinität zur klassischen Musik besaß, verfasste für den „Karneval der Tiere“ solche Zwischentexte. Nicht wenige Konzertbesucher bzw. Musikfreunde empfinden die Kombination des feinsinnigen Loriot- Humors mit den kompositorischen Einfällen des französischen Komponisten als besonders gelungen. Deshalb verwundert es nicht, dass die an diesem Kalenderprojekt beteiligten Schülerinnen und Schüler des Saldern- Gymnasiums in Brandenburg a. d. Havel sehr froh waren, ihren Illustrationen zum „Karneval der Tiere“ die Loriot- Passagen zur Seite stellen zu dürfen.



Somit ist der vorliegende Kalender auch eine Verbeugung  vor dem Einfallsreichtum des Ehrenbürgers der Stadt Brandenburg an der Havel  und eine farbenfrohe Erinnerung an das Loriot- Jahr 2023, in dem sich der Geburtstag Vicco von Bülows zum 100. Mal jährt.

Wintersonne-Fastnacht



                                                              



Im Winter- Ferienprogramm geht es diesmal  um eine besondere Drucktechnik: die Kaltnadelradierung.



Wer schon immer wissen wollte, wie  eine Zeichnung, die mit einer spitzen Radiernadel in eine spröde Decelith- Platte geritzt wird, als Druck auf dem Papier erscheinen kann, ist hier richtig.   Die Motivwelt der entstehenden Drucke ist bunt und vielfältig, sie reicht von der Wintersonne über der Stadt bzw. über den Dörfern bis zu  Fastnachtfiguren in Aktion. ´´



 



Kursleitung: Janine Wentorf, Martina Stein und Nancy Jahns

Fünfzehnter  Kunst- Handwerker - Weihnachtsmarkt



auf dem Gotthardtkirchplatz
am 30.11. 2019



 



Zum fünfzehnten Mal fand der kleine aber feine Weihnachtsmarkt der Galerie „Sonnensegel“ statt. Er hat sich mittlerweile als fester und beliebter Bestandteil des Weihnachtsprogramms in der Stadt  etabliert. Auch in diesem Jahr setzte der veranstaltende Trägerverein auf Bewährtes und Neues. Viele der teilnehmenden Händler und Helfer sind dem Brandenburger Publikum schon seit Jahren bekannt.



 



Traditionell konnte man die Räumlichkeiten der Kunstschule besichtigen, im Gutenberg- DRUCKLADEN an der schweren Presse eigene Weihnachtskarten drucken, in der Alten Lateinschule nach originellen Geschenken stöbern und die aktuelle Sonnensegel-Ausstellung „VIELFALTER – Grafik von augen:falter besichtigen.



 



Auf dem Gotthardtkirchplatz fand das traditionelle Markttreiben mit Musik (BlechLabor Brandenburg), Spektakel (u.a. kleine Theateraufführungen), Kunst und Handwerk (u.a. Gefilztes, Keramik, Schmuck, Allerlei aus Holz, Produkte aus der Ölmühle, Papier- und Glaskunst, Mode) statt.



Verschiedene Händler mit kulinarischen Angeboten sorgten für das leibliche Wohl der rund tausend Gäste.

Herbstzeit ist „Drachenzeit“. Doch diesmal geht es nicht um die buntgeschmückten Flugobjekte aus Papier, die in den Herbstmonaten den Himmel durchpflügen, sondern in der neuen Ausstellung der Galerie „Sonnensegel“ in der Fouqué- Bibliothek tummeln sich die Drachen aus Ritter- und Fantasy-geschichten auf den Zeichenblättern. Die Fabelwesen sind Schöpfungen von Kurskindern der Brandenburger Kunstschule im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Ihre gedruckten Illustrationen sind im diesjährigen originalgrafischen Kinder- Kunst- Kalender der Galerie zusammengefasst, welcher nun der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.



Abgerundet wird die Eröffnung der Ausstellung durch die Premiere eines Animationsfilmes, der in zwei Kursgruppen von Martina Stein produziert wurde. In „Utopia ist gleich um die Ecke“ thematisieren  die Kinder ihre  Auseinandersetzung mit den  Gegenwartsproblemen in der großen und kleinen Welt.



 



Ausstellungseröffnung am



 



Donnerstag, 04.11. 2021, 16.30 Uhr, in der Fouque- Bibliothek, Altstädtischer Markt 8