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„Dreams are my reality, the only kind of reality…“ heißt es im Soundtrack des französischen Kultfilms „La Boum“ der vor vierzig Jahren ein Massenpublikum eroberte. Nun ist nicht überliefert, ob der Film für die  in Zerbst geborene Illustratorin und Grafikerin



KATJA SPITZER als Heranwachsende ein Thema war, aber man darf vermuten, dass  die Künstlerin mit der im Liedrefrain geäußerten These etwas anfangen kann. „Studio Dreams – Atelierträume“ nennt Katja Spitzer die Ausstellung mit freier Grafik und Buchillustrationen in der Galerie „Sonnensegel“.



Der Ausstellungstitel  verweist  auf ein wichtiges künstlerisches Prinzip. Bildfindungen bzw. Bild-erfindungen haben zwar stets ihren Ursprung im Erleben der Kreativen, bilden aber keine objektive Realität ab. Vielmehr wird Gedankliches, oft auch Traumhaftes durch die Übersetzung  in die Sprache der Formen und Farben zur neuen Realität. Dieser Dualismus spiegelt sich nicht nur in dem bunten und nicht selten skurrilen Figurenkosmos von Katja Spitzer wider, sondern wird auch mit Blick auf die vielen unterschiedlichen Themen belegt, welche die Grafikerin vor allem in der Buchillustration kommentiert und im wahren Sinn des Wortes verbildlicht. 



Katja Spitzers besondere Affinität zur Buchillustration entwickelte sich früh. Ausdrücklich verweist sie auf die Prägung durch die vielfältige und qualitätsvolle DDR-Illustrationskunst und nennt neben Werner Klemke Namen wie Manfred Bofinger, Hans Ticha, Egbert Herfurth und Volker Pfüller, der dann auch in der Studienzeit zu ihren Lehrern zählte. Dabei geriet die Zeichnerin aber nie in Gefahr, Stilelemente solcher Künstler zu übernehmen bzw. sich ihren bildnerischen Handschriften anzupassen. Der Strich von Katja Spitzer ist unverwechselbar. Ihre oft in reduzierten Farben gezeichneten Personen, Objekte und Tiere sind durch klare, abstrahierte, sicher gesetzte und fast minimalistisch wirkende Linien gekennzeichnet. Jede unnötige Arabeske, jeder überflüssige Schnörkel wird vermieden, um eine größtmögliche grafische Klarheit zu erreichen. Geringfügigste Nuancen in der Linienführung reichen aus, um Figuren mit Charakter zu entwickeln, die humorvoll sind, ohne auf einen sinnentleerten Spaßfaktor zu setzen. Die gestalteten Buchseiten bilden oft einen lockeren Mix aus Illustration und Textelementen, die an Lehrtafeln erinnern, aber keine didaktische Langeweile verbreiten.



Zwei besonders schöne Bücher beschreiben diese Illustrationsauffassung sehr anschaulich und umreißen gleichzeitig eine schon lang an-dauernde Zeitspanne des erfolgreichen Bücher-machens: das 2011 bei Nobrow Press in London erschienene Kompendium „Quodlibet“  sowie das von der Grafikerin selbst verfasste Kinderbuch "Haare. Geschichten über Frisuren" (Prestel - Verlag) aus dem vergangenen Jahr.



Während im „Quodlibet“ Katja Spitzers Bild-einfälle zu Begriffen mit dem Anfangsbuchstaben „Q“ vereint sind, breitet die Illustratorin im jüngsten Buch kindgerecht Wissenswertes über Haare und Frisuren im Wandel der Zeiten aus.



In den einzelnen, kurzweiligen Kapiteln erfahren die jungen und auch die älteren Leser, dass die Art wie Menschen ihre Haare frisieren, etwas über ihr Weltverständnis aussagen, dass wir „mit unseren Haaren zeigen können, wer wir sind und wie wir uns fühlen“. Insofern sind sich Bilder und Frisuren vielleicht näher als man denkt, sie können helfen, Träume zu leben - „Dreams are my reality“.                                                        

 

 




Katja Spitzer



Haare -Geschichten über Frisuren                    05. Mai 2022



                                                                                  15:00 Uhr



 



Katja Spitzer weiß  in Wort und Bild Interessantes sowie Skurriles über Haare zu berichten: Was haben Pony, Pferdeschwanz, Affenschaukel und Schnecke gemeinsam? Genau, sie alle sind Frisuren! Katja Spitzer erzählt in ihrem in ungewöhnlichen Farben gedruckten Buch alles über Haare: Dass den Menschen schon seit der Steinzeit Frisuren wichtig sind, von den hüftlangen Haaren der Kaiserin Sisi, den Turmfrisuren des Barock und den Punkfrisuren der 70er Jahre. Wir erfahren, welche Schönheitsrezepte die Alten Ägypter für ihre Haare hatten, wem Inder ihre Haare opfern und warum viele Afroamerikaner ihren Afrolook mit großem Stolz tragen, was der Bubikopf mit Emanzipation zu tun hat, warum unsere Haare grau werden und woraus sie überhaupt bestehen. Wir sehen Zöpfe, Locken, blonde, schwarze, rote Haare, kurze oder lange Haare, Damenbart und Bartfrisuren und lernen viele Redewendungen, die mit Haaren zu tun haben. Ganz schön haarig, dieses Buch!

am 11.4 bis 13.4.2022 in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr und



am 14.4. 2022 von 10.00 – 12.00 Uhr



 



Ostereier - jedes Stück ein Unikat



Wir tauchen ab in die Welt der Ornamente und Farben. Unter fachlicher Anleitung können Kinder, Eltern und Großeltern phantasievolle Muster auf mitgebrachten ausgeblasenen Eiern projizieren. Wer Lust hat, kann auch vorhandene Plasteeier bemalen. Plaste und Ökologie, - schwierig, das Ergebnis ist aber trotzdem verblüffend …-  porzellanähnlich.



Kursleitung: Martina Stein (11.4. – 13.4.)



Nancy Jahns 14.4.2022



 



am 19.4 bis 21.4.2022 in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr



 



Der Frühling lässt sein blaues Band…



Wir gestalten Frühlingsbilder, die uns mit der Natur wieder vertraut machen. Wenn das Wetter es erlaubt, betreiben wir im Freien Naturstudien, die wir für unsere Bilder nutzen können. Für die Arbeiten verwenden wir verschiedene Techniken wir Aquarell, Pastell oder/und Collage.



Kursleitung: Nancy Jahns

Fünfzehnter  Kunst- Handwerker - Weihnachtsmarkt



auf dem Gotthardtkirchplatz
am 30.11. 2019



 



Zum fünfzehnten Mal fand der kleine aber feine Weihnachtsmarkt der Galerie „Sonnensegel“ statt. Er hat sich mittlerweile als fester und beliebter Bestandteil des Weihnachtsprogramms in der Stadt  etabliert. Auch in diesem Jahr setzte der veranstaltende Trägerverein auf Bewährtes und Neues. Viele der teilnehmenden Händler und Helfer sind dem Brandenburger Publikum schon seit Jahren bekannt.



 



Traditionell konnte man die Räumlichkeiten der Kunstschule besichtigen, im Gutenberg- DRUCKLADEN an der schweren Presse eigene Weihnachtskarten drucken, in der Alten Lateinschule nach originellen Geschenken stöbern und die aktuelle Sonnensegel-Ausstellung „VIELFALTER – Grafik von augen:falter besichtigen.



 



Auf dem Gotthardtkirchplatz fand das traditionelle Markttreiben mit Musik (BlechLabor Brandenburg), Spektakel (u.a. kleine Theateraufführungen), Kunst und Handwerk (u.a. Gefilztes, Keramik, Schmuck, Allerlei aus Holz, Produkte aus der Ölmühle, Papier- und Glaskunst, Mode) statt.



Verschiedene Händler mit kulinarischen Angeboten sorgten für das leibliche Wohl der rund tausend Gäste.

Herbstzeit ist „Drachenzeit“. Doch diesmal geht es nicht um die buntgeschmückten Flugobjekte aus Papier, die in den Herbstmonaten den Himmel durchpflügen, sondern in der neuen Ausstellung der Galerie „Sonnensegel“ in der Fouqué- Bibliothek tummeln sich die Drachen aus Ritter- und Fantasy-geschichten auf den Zeichenblättern. Die Fabelwesen sind Schöpfungen von Kurskindern der Brandenburger Kunstschule im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Ihre gedruckten Illustrationen sind im diesjährigen originalgrafischen Kinder- Kunst- Kalender der Galerie zusammengefasst, welcher nun der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.



Abgerundet wird die Eröffnung der Ausstellung durch die Premiere eines Animationsfilmes, der in zwei Kursgruppen von Martina Stein produziert wurde. In „Utopia ist gleich um die Ecke“ thematisieren  die Kinder ihre  Auseinandersetzung mit den  Gegenwartsproblemen in der großen und kleinen Welt.



 



Ausstellungseröffnung am



 



Donnerstag, 04.11. 2021, 16.30 Uhr, in der Fouque- Bibliothek, Altstädtischer Markt 8