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Die im allgemeinen Sprachgebrauch verfestigte Redewendung vom „roten Faden“ bezeichnet eine Richtlinie, einen kontinuierlichen Weg und erzeugt Assoziationen, welche in treffender Weise das Werk der Dresdener Künstlerin Angela Hampel charakterisieren. Seit 1982 arbeitet die Dresdenerin als freischaffende Künstlerin und fand schon in dieser frühen Zeit zu ihrem komplexen Thema der Darstellung von Paaren, von Varianten bzw. Spielarten der Partnerschaf. Ohne sich der Gefahr von inhaltsleeren Wiederholungen auszusetzen, überrascht die Künstlerin immer wieder in der Auslotung des Neben- und Miteinander von Menschen, Tieren und Pflanzen - erfundene Konstellationen als Resümee intensiver künstlerischer Selbstbefragung. Dieser „Grundsound“, vorgetragen in einer farbgewaltigen, expressiven Malerei oder in Grafiken mit meisterlichen Hell-Dunkel-Nuancen aufgezeigt, fand von Anfang an nationale und internationale Beachtung und wird seit Jahrzehnten in einer stringenten thematischen Kontinuität gepaart mit höchstem künstlerischem Anspruch weiter ausgedeutet.
Die Galerie „Sonnensegel“, deren Weg Angela Hampel seit mehr als drei Dekaden begleitet (2002 wurde ihr der Ehrenring der Galerie verliehen), zeigt in der aktuellen Herbstausstellung einen Querschnitt aus dem aktuellen Schaffen der Malerin und Grafikerin.
Die Ausstellung wird am Samstag, 22. November 2025, 16.00 Uhr, in der St. Gotthardtkirche
ANGELA HAMPEL VITA
1956
in Räckelwitz geboren
1977-1982
Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
seit 1982
freischaffend
1989
Mitbegründerin der Dresdner Sezession 89
1990
Marianne-Werefkin-Preis
2002
Ringverleihung der Galerie „Sonnensegel“
2023
Kunstpreis der Stadt Dresden